Krieg und Frieden

Vor einigen Wochen habe ich mir die russische Romanverfilmung von Leo Tolstois „Krieg und Frieden“ auf DVD gekauft, angesehen und war begeistert. Ein Mammutwerk aus den Sechzigern mit insgesamt über 6 1/2 Stunden aufgeteilt in vier Teile. Sieben Jahre Drehzeit. Zehntausende Rotarmisten als Statisten für die Quadratkilometer großen Schlachtenszenen. Expressive Bilder. Traumwandlerische Aufnahmen. Bildschöne Innenszenen mit realistischer sparsamer Ausleuchtung. Zerlumpte Soldaten in Schlamm und Dreck. Angeblich der teuerste Film aller Zeiten. Ach ja…

Dann stolperte ich am Sonntag auf arte über die amerikanische Verfilmung von 1956. Argh! Die üblichen amerikanischen Schauspielervisagen, die in Musical-Manier und quietschfarbenen Kostümen aus dem Fundus durch plumpe Studiokulissen stolpern. Was für eine anmaßende, lieblose Scheisse.

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